Die deutsche Übersetzung wurde von den freiwilligen Übersetzerinnen Christina Münzner und Sheila Khalaf Decker für die PerMondo Initiative angefertigt.  PerMondo bietet NGOs kostenlose Übersetzungen von Dokumenten und Webseiten. Unterstützt wird die Initiative von der Übersetzungsagentur Mondo Agit

Mittwoch
Sep042013

Fundraising dinner

Montag
Jun242013

Ergebnisse

Der Muttertagsbrunch war ein kleiner Erfolg. Vielen Dank an all jene, die gekommen sind oder gespendet haben. Dieser Brunch wird ab jetzt eine jährliche Spendenveranstaltung für CDC sein, also denkt bitte am nächsten Muttertag an uns. Fotos werden bald hochgeladen. Glückwünsche an Mrs. Pam Cupido für den Gewinn des Kurzurlaubs im Club Mykonos.

 

Thandi hat in ihren Prüfungen zufriedenstellende Leistungen erbracht, wenn man bedenkt, dass sie die Schule erst seit April besucht und enorm viel nachholen musste. Sie ist die 41.-beste Schülerin von 234 Schülern in ihrer Klassenstufe. Beim Projekt 1 ist auch ein Aufsatz, den Thandi geschrieben hat und in dem sie ihre Erfahrungen in den unterschiedlichen Schulen beschreibt, sowie Fotos von ihren Wohnbedingungen. Thandi und ihre Mutter leben in einer Einzimmerwohnung in einer Sozialwohngegend.

 

Mit Hilfe von Mr. Faulmann (dem Direktor) und den Lehrern der Holy Trinity Primary School haben wir eine dritte Schülerin ausgesucht, die wir gerne finanziell unterstützen würden. KeashaCommando spricht Afrikaans und arbeitet mit Fleiß und Beharrlichkeit. Ihre Mutter ist arbeitslos; die beiden wohnen mit acht weiteren Familienmitgliedern in einem kleinen Haus in einerSozialwohngegend. Keashaerbringt gute akademische Leistungen und zeigt Potenzial zum Erfolg, wenn man ihr die Chance gibt. Wir würden ihr diese Chance gern geben.

 

Ein Update zur Nachmittagsbetreuung. Wegen Platzmangels in seiner Schule war Mr. Faulmann nicht in der Lage, uns aufzunehmen. Wir werden uns jetzt an den Pfarrer der Holy TrinityCatholic Church wenden, die neben der Schule liegt, und nach der Möglichkeit fragen, die Halle bei der Kirche zu mieten oder zu nutzen. In zwei Wochen soll ein neuer Gemeindepfarrer kommen, deshalb werden wir bis dahin mit unserem Vorhaben warten. Mr. Faulmann hat sich freundlicherweise bereiterklärt, die Sache mit dem neuen Gemeindepfarrer zu besprechen.

 

Vielen Dank an alle für eure Unterstützung!

 

Diese deutsche Übersetzung wurde von der Freiwilligen Sheila Khalaf Decker von der PerMondo Initiative ausgeführt. PerMondo übersetzt ehrenamtlich für gemeinnützige Vereine und NGOs. Das Projekt wird von Mondo Agit geleitet.

Montag
Apr292013

Eine Benefizveranstaltung

Thandi begann in ihrer neuen Schule nach den Osterferien, am 8. April. Sie arbeitet fleißig daran, die Kluft zwischen den Ansprüchen der alten und der neuen Schule zu überbrücken. Die Herausforderung macht ihr Spaß.

Die Bibliothek wird von ein paar Kindern öfters aufgesucht, aber längst nicht von so vielen, wie wir es gerne hätten. Wir überlegen, ob wir die Bibliothek auf Bücher für Erwachsene ausweiten sollen, denn Kinder lernen durch Vorbilder. Die Gespräche mit Mr. Faulmann über die Nachmittagsbetreuung seiner Schüler gehen weiter. Man erkennt an, dass ein Bedarf an Nachmittagsbetreuung besteht, doch das Problem sind die Einrichtungen. Wegen der Gegend, in der die Schule liegt, stellt das Öffnen der Schule nach der eigentlichen Unterrichtszeit ein Risiko für das Schuleigentum dar.

CDC wird am 11. Mai 2013 ab 10 Uhr im Pfarrhaus der St. Mary’sCathedral in Kapstadt einen Muttertagsbrunch ausrichten. Ein Büffet mit köstlichen Speisen von Ardi’s. Es wird einen Sonderauftritt von Julian Naidoo geben, einem Moderator von Heart 104,9 FM, einem beliebten Radiosender in Kapstadt. Außer Essen und Unterhaltung gibt es für die Gäste die Möglichkeit, tolle Preise zu gewinnen, darunter einen Kurzurlaub entweder im Avalon oder im Club Mykonos. Die Tickets kosten R125. Ihr könnt nicht kommen? Bitte überlegt, ob ihr uns trotzdem unterstützen könnt, indem ihr ein Ticket kauft.

Vielen Dank an alle für eure Unterstützung!

 

Diese deutsche Übersetzung wurde von der Freiwilligen Sheila Khalaf Decker von der PerMondo Initiative ausgeführt. PerMondo übersetzt ehrenamtlich für gemeinnützige Vereine und NGOs. Das Projekt wird von Mondo Agit geleitet.

 

Montag
Mrz112013

Es geht voran

Ich habe 4 schöne Wochen in Kapstadt verbracht. Abgesehen vom herrlichen Wetter und der Entspannung am Strand hat CDC einige große Fortschritte gemacht.

Nach einem Besuch bei Mr. Gary Faulmann, dem Direktor der Holy Trinity Primary School in Matroosfontein (unserer Alma Mater) finanziert CDC nun die Ausbildung von Thandi. Thandi kommt aus einer Einelternfamilie. Sie wohnt in einer Sozialwohngegend, die mit Gangstern, Drogenabhängigen, Alkoholikern und Ähnlichem überlaufen ist. Trotz dieses unbeständigen Umfeldes konnte Thandi auf akademischer Ebene durchweg gute Leistungen erzielen. Aus Geldmangel meldete ihre Mutter sie in einer nahegelegenen Schule an. Der Leistungsgrad dieser Schule ist ziemlich schlecht und der amtierende Direktor gab zu, dass der Standard der Schule niedrig sei. Eine von Thandis Lehrerinnen meinte, dass Thandi unterfordert sei. Die meiste Zeit in diesen Wochen in Kapstadt wurde damitverbracht, für Thandi einen Platz an einer Ex-Modell-C-Schule zu finden. Zum Vergleich: Thandis derzeitige Schule kostet R550 (57 CHF oder 46 Euro) an jährlichen Schulgebühren, während eine Ex-Modell-C-Schule im Jahr zwischen R4.000 - R20.000 (417-2.088 CHF; 338-1.691 Euro) kostet. Die Kosten für Schuluniform, Freizeitaktivitäten und Transport zur Schule (es gibt keineEx-Modell-C-Schulen in der Gegend) sind darin nicht inbegriffen. Da das Schuljahr im Januar anfing, waren die meisten Schulen schon voll, doch dann hatten wir Erfolgan der J.G. Meiring High School, an der man sich – obwohl sie voll war – bereit erklärte, Thandi unterzubringen. Vielen Dank an den Direktor Mr. Linderts und Mr. Africavon der Erziehungsdirektion in Parow.

Sämtliche Informationen über Thandi (Zeugnisse, Fotos usw.) befinden sich auf unserer Website unter Projekte: Projekt 1 – Kinderpflegeheim und Ausbildung.

Im Einklang mit unserem Ziel, die Bildung von Kindern aus ärmlichen Verhältnissen zu verbessern, hat CDC eine kleine Bibliothek ins Leben gerufen: in der Magnolia Road Nr. 13, Uitsig, dem Thomas House. Da der Visumsantrag von Mr. Thomas für die Schweiz abgelehnt wurde, kann das Thomas House als Kinderpflegeheim momentan noch nicht ins Leben gerufen werden. Die Bibliothek enthält Bücher auf Englisch und Afrikaans sowie Puzzlespiele und einige Spielsachen. Mr. Thomas kümmert sich derzeit um die Bibliothek. Mehr Bücher sind sehr willkommen. Bilder von der Bibliothek findet ihr auf unserer Website.

CDC hat zudem Kontakt zum Direktor der C.L. Wilmot Primary School aufgenommen, einer Schule in einer ärmlichen Gegend, die vom Bandenunwesen beherrscht wird. CDC schlägt vor, für Schüler der Schule dort eine Betreuungseinrichtung für nachmittags einzurichten und mit der Genehmigung des Direktors die Schulanlage für diesen Zweck zu nutzen. CDC würde die Kinder mit einem kleinen Nachmittagsimbiss versorgen sowie Lernspielzeug bereitstellen, mit dem sich die Kinder beschäftigen können. Wir hoffen, Freiwillige aus der Gemeinde zu finden, die die Kinder beaufsichtigen und ihre Hausaufgaben überwachen können. Auf diese Weise hoffen wir, den Kindern ein sicheres Umfeld geben zu können, bis ihre Eltern von der Arbeit nach Hause kommen, und gleichzeitig Unterstützung zur Verbesserung ihrer akademischen Leistungen zu bieten. Wir haben vor, zusätzlich zu Thandi nächstes Jahr im Rahmen unseres laufenden Projektes einen Schüler dieser Schule zu finanzieren sowie einen von Holy Trinity.

Im Rahmen unserer Bemühungen um Geldbeschaffung verkaufen wir jetzt CDC-Armbänder. Diese Armbänder wurden von Fair-Trade-Einrichtungen in Südafrika entworfen und angefertigt und kosten 5 CHF oder 5 Euro.

Vielen Dank an alle für eure Unterstützung, die sehr geschätzt wird!

Diese deutsche Übersetzung wurde von der Freiwilligen Sheila Khalaf Decker von der PerMondo Initiative ausgeführt. PerMondo übersetzt ehrenamtlich für gemeinnützige Vereine und NGOs. Das Projekt wird von Mondo Agit geleitet.

Montag
Sep172012

Eine idealistische Realistin

Letzte Woche besuchte ich einen dreitägigen Kurs über ethische und rechtliche Aspekte bei klinischen Studien. Und wie das bei ethischen Aspekten zu sein pflegt, ergeben sich immer mehr Fragen, je mehr man sich damit befasst. Der ganze Kurs war sehr interessant, doch waren da zwei Ereignisse, die mich zum Nachdenken brachten.

Eineder Vortragenden sprach über Verantwortung. Dass wir Verantwortung nicht abschieben (oder den schwarzen Peter weitergeben), sondern sie uns zu Eigen machen sollten. Sie nahm die Pharma-Industrie als Beispiel: Wenn diese in ein Land geht, um dort klinische Studien durchzuführen, dann sollte sie sich mit diesem Land befassen und sich nicht engstirnig nur auf die klinische Studie konzentrieren und auf die Menschen, die direkt damit zu tun haben. Was sie von uns Studenten verlangte, war – so dachte ich – recht idealistisch: Wir sollten uns unserer Umgebung bewusst sein, der Auswirkungen bewusst sein, die wir haben, sowie der Folgen unserer Tätigkeiten, dass Veränderungen bei jedem von uns anfangen, dass wir für das eintreten sollten, woran wir glauben, auch wenn wir damit vielleicht unseren Job verlieren, dass wir unseren Prinzipien treu bleiben sollten. Ich stellte ihren Idealismus in Frage, und das kam mir seltsam vor, denn ich habe mich selbst immer irgendwie als Idealistin betrachtet. CDC nahm seinen Anfang, weil meine Schwestern und ich daran glaubten, dass wir denen, die weniger Glück haben als wir, etwas zurückgeben könnten. Wir glaubten daran, etwas bewirken zu können. Die Realität ist, dass die Menschen sich immer mehr auf sich selbst konzentrieren und weniger auf die Bedürfnisse anderer (daher die Schwierigkeit, Spender und Spenden zu finden). Die Realität ist, dass es meinem Vater verboten ist, hierher zu kommen und bei uns zu leben – sollten die Juristen und Einwanderungsbeamten sich hinter Gesetzesauslegungen verstecken und somit einem 70 Jahre alten Mann verbieten, den Rest seines Lebens bei seiner jüngsten Tochter und deren Familie zu verbringen? Die Realität ist, dass mehr Hindernisse aufkommen, wenn man versucht, etwas Gutes zu tun. Man hat Diane mitgeteilt, dass wir bei Veranstaltungen keine Muffins und Kuchen verkaufen dürfen. Obwohl man mir gesagt hatte, dass wir keine Genehmigung brauchen, brauchen wir offenbar doch irgendetwas. Als Erwachsene dürfen wir nicht verkaufen, nur Schulkinder dürfen das. Überrascht es bei alledem, dass ich meinen Idealismus verliere und andere in Frage stelle, die auch idealistisch sind?

Die zweite Sache, die mich beeindruckt hat, geschah außerhalb der Vorträge. Eine meiner Mitstudentinnen ist schwanger und hat im November Entbindungstermin. Ich bot an, Ihr die Babykleidung zu geben, aus der Layla (meine 5 Monate alte Tochter) herausgewachsen ist. Für mich war dieses Angebot keine große Sache, aber die Empfängerin war völlig überwältigt. Und das gab mir wieder zu denken: Sind kleine Gefälligkeiten so selten, dass die Menschen davon so überrascht sind? Was für ein trauriges Zeugnis für die Welt von heute.

Die Eröffnung des Thomas House zieht sich zwar noch hin, doch haben wir noch andere Projekte, auf die wir hinarbeiten: das akademische Austauschprogramm (Projekt 2) und die Ferienlager (Projekt 3).

Heute las ich einen Zeitungsartikel über eine Mutter, die nach jahrelangen Bemühungen, schwanger zu werden, vor 6 Jahren endlich ein Baby bekam. Dieses Kind ist letztes Wochenende von einem betrunkenen Autofahrer überfahren worden. Was für ein unnötiger Tod! Dieser Artikel zeigte ganz deutlich die Notwendigkeit von sicheren Bereichen, in denen Kinder spielen können. Dies ist das Ziel unseres Projektes Nr. 3.

Die Trinitarians, der lokale Fußballclub, den CDC Basel kontaktiert hat, arbeitet hart daran, die Kinder in unserem Interessensgebiet (Uitsig) von den Umtrieben krimineller Bandenfernzuhalten. Der Club legt größten Wert auf Disziplin und Familienwerte. Ein bemerkenswertes Beispiel ist das U17-Team, das es dank harter Arbeit und Engagement geschafft hat, die meisten Pokale der Region zu gewinnen. Dieses Team besteht aus Kindern aus jenen unterprivilegierten Gebieten, die mit Hilfe des Clubs ihre Energie auf sportliche Aktivitäten konzentriert haben anstatt auf dumme Gedanken zu kommen. Ein solches Engagement sollte belohnt werden, und ich hoffte, dass wir mit eurer Hilfe das Team nach Basel bringen könnten, damit es an einem lokalen Turnier teilnehmen, eine neue Kultur kennenlernen und erleben kann, dass harte Arbeit und Disziplin sich auszahlen. Dafür bräuchten wir Sponsoren und Ansprechpartner in der lokalen Fußball-Liga. Also wenn ihr jemanden kennt, leitet bitte deren Daten an mich weiter!

Ich stelle mir ein Benefiz-Abendessen oder -Konzert vor, oder etwas in dieser Richtung, damit für diese Projekte Spenden gesammelt werden können. Wenn ihr also auf irgendeine Weise helfen könnt oder jemanden kennt, der helfen kann, dann bitte kontaktiert mich oder gebt meine Kontaktdaten weiter. Ich werde sehr gerne eine Präsentation über unsere Projekte halten, wenn ich dadurch die Finanzierung möglich machen kann.

Ich danke euch sehr für eure Unterstützung!

Diese deutsche Übersetzung wurde von der Freiwilligen Sheila Khalaf Decker von der PerMondo Initiative ausgeführt. PerMondo übersetzt ehrenamtlich für gemeinnützige Vereine und NGOs. Das Projekt wird von Mondo Agit geleitet.

Montag
Jul302012

Enttäuschungen

Seit dem letzten Newsletter haben wir nichts als Enttäuschungen erlebt. Der Antrag meines Vaters auf Daueraufenthalt in der Schweiz wurde abgelehnt. Das kam völlig unerwartet, und daher haben Marc und ich einen Rechtsanwalt engagiert, um gegen diesen Beschluss Berufung einzulegen. Leider dauert der Berufungsprozess monatelang. Die Konsequenz davon – ganz abgesehen davon, dass ich meinen Vater nicht bei mir haben werde –, ist dass das Thomas House nicht geöffnet wird. Die Verwendung des Thomas House durch CDC war an den Umzug meines Vaters in die Schweiz gebunden. Jetzt müssen wir wieder abwarten. Eine Enttäuschung für die Kinder, die wir ausgewählt hatten, für die Hausmutter Patricia und für alle Beteiligten.

Es folgt ein Brief von der Vorsitzenden von CDC Kapstadt, Ruby-Ann Levendal:

Der CDC-Vorstand hielt am 26. Juli um 20:00Uhr eine Sondersitzung ab. Nach umfangreichen Beratungen fasste die Mehrheit der Mitglieder den sehr schweren Entschluss, das Thomas House noch nicht zu öffnen. Diese Entscheidung wurde folgendermaßen begründet:

Das neue Gesetz, das den Genuss von Alkohol in Gegenwart von Kindern verbietet. Jeder Alkoholgenuss seitens meines Vaters und/oder seiner Freunde wird daher ein Verstoß gegen dieses Gesetz sein; die Mitglieder können nicht gewährleisten, dass dies nicht geschehen wird.

Wenn der separate Eingang renoviert ist (wofür momentan keine Mittel zur Verfügung stehen) oder unser Vater in die Schweiz umgezogen ist (was auch immer zuerst eintrifft), wird es mit dem Thomas House vorangehen wie geplant.

Wir sind dabei, unsere Optionen für die Finanzierung der Renovierungen auszuloten, um den Umzug unseres Vaters in den separaten Eingang zu bewirken.

Ich halte euch auf dem Laufenden. Vielen Dank an alle für eure Unterstützung!

 

Diese deutsche Übersetzung wurde von der Freiwilligen Sheila Khalaf Decker von der PerMondo Initiative ausgeführt. PerMondo übersetzt ehrenamtlich für gemeinnützige Vereine und NGOs. Das Projekt wird von Mondo Agit geleitet.

Sonntag
Mai132012

Verschoben

Bitte Entschuldigen Sie die Verzögerung des Newsletters. Es gibt traurige, aber auch wundervolle Neuigkeiten.

Aufgrund einer Verzögerung der Überprüfung der angehenden Hausmutter Patricia durch Badisa wurde die Eröffnung des Thomas-House auf den 22. Juni verschoben. Patricia wird nach der erfolgreichen Überprüfung die Hausmutter vom Thomas-House sein. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre neue Aufgabe und heißen sie von ganzem Herzen willkommen in unserer Familie. Bald werden wir auch die Kinder begrüßen.

Von Familie Adam wurde ein Doppelstockbett gespendet.

Das Geländer in Thomas-House wurde von Arbeitern aus der Gemeinschaft zu einem vergünstigten Preis fertiggestellt. Bilder sind bald hier zu sehen.

Diane, ein Mitglied von CDC Basel hat ein kleines Unternehmen namens Delicious gegründet. Sie verkauft Muffins, Cupcakes und weitere Köstlichkeiten, und alle Erlöse gehen an CDC. Der erste Auftrag für eine Geburtstagsfeier am Flughafen Basel war ein voller Erfolg. Vielleicht wäre Delicious genau das richtige für Ihre Feste, Aperitifs oder auch für Kaffeepausen bei Seminaren, Tagungen, etc. Die Preise betragen geringfügig mehr als für gleichartige Waren, die in konventionellen Läden verkauft werden, bedenken Sie aber, dass der Erlös für einen guten Zweck ist. Für Bestellungen wenden Sie sich bitte per E-Mail an delicious@careanddevelopment.co.za. Bestellungen sollten mindestens 72 Stunden vor der Veranstaltung in Auftrag gegeben werden und die Mindestbestellmenge sind 5 Muffins.

Im Mai wurden viele Fundraising-Aktionen erfolgreich durchgeführt. Diane und ich haben den Himmelfahrtstag und den darauffolgenden Samstag gemeinsam mit unseren jeweiligen Familien verbracht und haben Double Chocolate Muffins, Apfel-, Joghurt-, Aprikosen- und Macadamia-Muffins sowie Muffins mit weißer Schokolade, Brownies und New York Cheese Cake vor der Martinskirche in Basel, wo gerade ein Jugendchor-Festival stattfand, verkauft. Umsatz und Spenden betrugen 470 CHF. Alle Zutaten wurden von unseren beiden Familien gespendet.

Ich konnte im April 8000 Rand (933 CHF inklusive Bankgebühren) an CDC Kapstadt überweisen und auf unserem Konto sind damit wieder 834 CHF. Ich danke den Mitgliedern, die ihre Mitgliedsbeiträge eingezahlt haben und denen, die gespendet und beim Fundraising geholfen haben.

Eine traurige Nachricht: Theuns befindet sich nicht mehr in der Obhut von CDC. Leider war er noch nicht bereit, in eine Familie integriert zu werden und auf den Rat von Sozialarbeitern und Psychiatern hin wurde nach zahlreichen Beratungsgesprächen beschlossen, dass er in einem Safe-House für Jungen wohnen wird.

Caylin benötigt noch immer einen oder mehrere Sponsoren, die bereit sind, 1500 Rand (144 EUR oder 173 CHF) pro Monat zu spenden, um bei der Finanzierung ihrer Unterbringung, den Reisekosten, ihrem Taschengeld, ihrer Kleidung und weiteren Dingen zu helfen.

Um das Thomas-House zu erhalten, wurde eine umfassende Fundraising-Strategie entwickelt. Mehr dazu im Juni-Newsletter.

Vielen Dank an alle für eure Unterstützung

Donnerstag
Apr192012

Der 1. Mai rückt näher

Gute und schlechte Nachrichten sowie einige Updates.

Die gute Nachricht ist, dass unsere Tochter Layla am 30. März geboren wurde. Ein wenig zu früh, aber zum Glück ist sie stark und gesund.

CDC Basel hatte gehofft, Kuchen am Gymnasium Oberwil zu verkaufen, da meine Nichte Cheri dort 6 Monate verbracht hatte und die Schülerinnen und Schüler CDC helfen wollten. Die schlechte Nachricht ist, dass der Verwaltungsrat der Schule uns den Verkauf der Backwaren nicht genehmigt hat, da sie der Meinung waren, dass wir mit der Schul-Cafeteria konkurrieren würden. Wir danken Diane für all ihre Mühe bei dem Versuch, das Gymnasium Oberwil trotzdem von der Idee zu überzeugen.

Ich werde jetzt bei der katholischen Kirche in Oberwil und Muttenz anfragen und hoffe, dass wir nach der Sonntagsmesse, vielleicht an zwei Sonntagen im Monat, Kuchen verkaufen können. Drücken Sie die Daumen, dass es klappt.

Patricia, die angehende Hausmutter für das Thomas-House, ist sehr an der Arbeit interessiert und CDC möchte sie gerne einstellen. Sie wird nun noch mit Badisa Tygerberg sprechen. Die Entscheidung für eine Hausmutter wird nicht leichtfertig getroffen.

Der Mietvertrag zwischen Herrn und Frau Thomas und CDC wurde rechtsgültig geschlossen. CDC nutzt das Thomas-House mietfrei für 5 Jahre und das Mietverhältnis kann im Anschluss für weitere 5 Jahre verlängert werden. Falls die Eigentümer das Haus zu einem späteren Zeitpunkt verkaufen möchten, hat CDC das Vorkaufsrecht. Jegliche von CDC getätigten Umbauten oder Erweiterungen am Haus werden erstattet, wenn das Haus zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden sollte.

Aufgrund unvorhergesehener Umstände kann Caylin nicht mehr finanziell gefördert werden. Wenn Sie Caylin helfen möchten, lassen Sie es mich bitte wissen. Dazu gehören die Finanzierung von Unterkunft und Verpflegung, Hygieneartikeln, Taschengeld, außerschulischen Aktivitäten, Kleidung, Transportkosten von und zur Schule, weitere Schulkosten etc. Sie könnten einen Teil der Kosten oder die Gesamtkosten übernehmen, jede Hilfe ist willkommen.

Theuns wird hoffentlich bald zur Schule gehen können. Cheryl trifft sich am 20. April 2012 mit einem Psychologen der Zentren für Bildungsmanagement und Entwicklung (Education Management und Development Centres). Er ist davon überzeugt, dass Theuns an der Vista Nova Schule aufgenommen wird. Theuns könnte auch von großzügigen Sponsoren profitieren. Als Theuns zu uns kam, hatte er kaum Kleidung. Cheryl kaufte ihm die wichtigsten Dinge, aber er ist 15 Jahre alt und im Wachstum. Auch hier wären wir für jede Hilfe dankbar.

Cheryl hat errechnet, dass die Kosten für ein Kind pro Monat im Thomas-House über 3079 Rand (359 CHF oder 298 EUR) betragen. Dies umfasst alles, einschließlich des Gehalts der Hausmutter, der Lebenshaltungskosten, Taschengeld, Kleidung, Schulkosten etc. Da unsere Kinder Schulen besuchen werden, die bessere Bildungsmöglichkeiten bieten und diese Schulen außerhalb der Gemeinde liegen (Fahrtkosten), sind die von Home from Home geschätzten Kosten von 6000 Rand – 7000 Rand pro Monat für das Haus viel niedriger als die Kosten, die wir haben werden. Unseren Kindern eine gute Ausbildung zu bieten ist eines der Hauptziele von CDC.

Das Geländer im Thomas-House wird gerade errichtet. Herr Thomas hat freundlicherweise angeboten, die Hälfte der Kosten zu übernehmen.

Wir benötigen immer noch Doppelstockbetten oder Geld für Doppelstockbetten. Der 1. Mai rückt immer näher ...

Mittwoch
Mrz142012

Fast geschafft

Ich habe seit einiger Zeit nicht geschrieben und bitte um Entschuldigung. Obwohl der Alltag hektisch war – Umzug, Schwangerschaft und Weihnachtszeit – haben wir bei CDC Fortschritte gemacht.

Gail und Cheryl werden sich in diesem Monat mit Mitarbeitenden von Home from Home (HFH) treffen, um den Anschlussvertrag zu unterzeichnen. Die Zugehörigkeit ermöglicht CDC Zugang zu Fachkräften in den Bereichen Psychologie und Sozialarbeit und der Expertise, die HfH über die Jahre gesammelt hat, sodass CDC die gesetzten Ziele bestmöglich erfüllen kann.

Mit Hilfe von HfH haben wir eventuell eine Hausmutter für das Thomas-House gefunden. HfH hat spezielle Screening-Methoden, die sicherstellen, dass die Kinder eine verantwortungsbewusste, kompetente und liebevolle Hausmutter bekommen, die sich um sie kümmert.

Bei Badisa Tygerberg (unter www.badisa.org.za finden Sie Informationen über die Organisation, die ein Zuhause für Kinder in Uitsig finden, dem Gebiet, wo das Thomas-House liegt) befinden sich bereits 2 Kinder, die sie gerne im Thomas House unterbringen würde.

Cheryl wurde unter der Schirmherrschaft des CDC die Sorge um den15-jährigen Theuns angetragen. Den Platz für Theuns ermöglichte Badisa Wynberg. Wegen des Missbrauchs, den er erlitten hat, ist für Theuns eine spezielle Schule vorgesehen und darum kümmert sich Cheryl derzeit. Theuns war stark genug, nicht zu Drogen oder zum Alkohol zu greifen, um seine schreckliche Vergangenheit zu vergessen, und wir hoffen, dass er mithilfe einer liebevollen Familie seine Stärke weiter unter Beweis stellen kann.

Badisa möchte ab Mai 2012 Kinder ins Thomas-House bringen. Um dies zu ermöglichen, benötigen wir Doppelstockbetten für die Zimmer und ein Geländer an der Treppe. Wir brauchen dringend Spenden, bitte helfen Sie.

Montag
Nov212011

Wir sind registriert

Es hat mehr als 5 Monate gedauert, aber CDC Kapstadt wurde schließlich als gemeinnützige Organisation (NPO) registriert.

Wir haben auch beschlossen, uns mit Home from Home (HFH) zusammenzuschließen. HfH ist eine etablierte Gruppe für die Organisation von Pflegestellen und besteht seit 1995 (www.homefromhome.org.za). Das bedeutet, dass CDC Zugriff auf alle von HfH zur Verfügung gestellten Ressourcen hat, aber weiterhin die finanzielle Verantwortung für die Kinder und die Hausmutter trägt.

Leider erreichen uns die Spenden langsam und mit großen zeitlichen Abständen. Laut HfH CDC werden wir circa 6000 Rand (740 CHF) bis 7000 Rand (860 CHF) pro Monat benötigen, um Thomas-House zu betreiben. Aber wir schaffen das.