Die deutsche Übersetzung wurde von den freiwilligen Übersetzerinnen Christina Münzner und Sheila Khalaf Decker für die PerMondo Initiative angefertigt.  PerMondo bietet NGOs kostenlose Übersetzungen von Dokumenten und Webseiten. Unterstützt wird die Initiative von der Übersetzungsagentur Mondo Agit

Dienstag
Nov012011

Caylins bisherige Erfahrungen

Caylin verbrachte vor kurzem ihre Herbstferien mit mir. Ich bat sie um eine kurze Beschreibung ihrer bisherigen Erfahrungen:

Hallo, mein Name ist Caylin. Ich bin 15 Jahre alt und ich schreibe Ihnen aus Deutschland. Meine Geschichte ist wirklich erstaunlich und das verdanke ich den Leuten, die mir noch immer dabei helfen, meine Träume zu verwirklichen.

Wir planten meinen Aufenthalt in Deutschland eine ganze Zeit, bevor ich hierher kam. Ich hatte ehrlich gesagt auch so viel zu tun wie Tante Dez, Gail und Tante Cheryl. Ich fing an, an der Sache zu zweifeln. Dann dachte ich, dass ich nicht mehr fahren würde, wegen der Probleme mit meinem Visum und dem Reisepass. Cheri Jaftha (Cheryls Tochter) und ich verkauften Muffins in der Schule, um den Passantrag zu bezahlen. Tante Dez' Sohn, Luca, hat meinen Flug mit seinem Taufgeld bezahlt. Viele Menschen haben mir geholfen. Ma (unsere Oma) nahm sich die Zeit mich zu Terminen zu fahren, zum Beispiel für die Passbilder oder um mein Visum abzuholen. Es machte ihr nichts aus. Tante Cheryl, Tante Dez und Tante Gail haben mir auch bei den Dokumenten und der Schreibarbeit geholfen. Sie machten es möglich. Alle Schwestern, Familie und Freunde waren da, als ich sie brauchte.

In Deutschland ist es bisher sehr schön. Die Schule ist toll, die Leute sind super und einfach nur hier zu sein ist klasse. Ich habe richtig Glück gehabt.

Ich war mit meiner Klasse in Belgien und in den Niederlanden und ich hatte wirklich Spaß. Ich habe neue Leute kennengelernt und viel Neues erfahren. Ich habe gesehen, wie unterschiedlich die Menschen hier im Vergleich zu mir sind. Zum Beispiel scheinen die Mädchen und Jungen sehr reif für ihr Alter zu sein und sie wissen, was richtig und was falsch ist. Sie sind außerdem groß, also körperlich. Es scheint, dass die Eltern ihren Kindern genug vertrauen, um sie ihren Spaß haben zu lassen, da sie wissen, dass sie vorsichtig sein sollen. Für mich sind sie, wie die meisten Leute hier, umweltfreundlich. Sie recyceln Glas, Papier, Dosen, usw. Statt mit dem Auto, fahren sie eher mit dem Fahrrad. Auch ältere Menschen im Alter von 50 oder Anfang 60.

Ich hätte nie im Leben daran gedacht, mit dem Fahrrad überall hin zu fahren, auch zur Schule. Und ich muss meine Augen nur für eine Sekunde schließen … und Schwupps, sieht man ein Fahrrad. Vielleicht übertreibe ich, aber ich sehe wirklich unglaublich viele Fahrräder hier.

Meine Gastfamilie ist echt toll. Wir haben Spaß zusammen und ich meine wirklich großen Spaß. Sie geben mir das Gefühl, dass ich Teil der Familie bin und deswegen mag ich sie sehr. Sie kümmern sich wirklich um mich und ich möchte sie und auch niemand anderen enttäuschen. Alles, was ich tun kann, ist beten und hart arbeiten.

Ich verbrachte meinen ersten Urlaub in der Schweiz mit meiner besten Freundin Cheri, Tante Dez und Onkel Marc. Ich hatte Spaß und habe jeden Moment genossen. Cheri und ich fuhren für einen Tag nach Zürich und uns sind verrückte Sachen passiert. Und meistens habe ich einfach das Beste daraus gemacht.

Wenn man im Leben versucht, hart zu arbeiten und auch Spaß zu haben, kann man viel schaffen.

Für mich ist es eine tolle Erfahrung, die Chance zu haben, hier zu sein und die Welt zu sehen. Nur weil Leute denken, dass sich in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent Ihre Haltung gegenüber Ihrer Umwelt verändert, bedeutet nicht, dass es wirklich so ist. So gerne wie ich hier bin, ich würde mir kein Leben ohne Südafrika wünschen. Hier sein zu können ist großartig und zu sehen und zu wissen, dass andere Kinder die gleiche Chance haben können, ist ein gutes Gefühl. Den Kindern oder Jugendlichen wird gezeigt, dass es verschiedene Arten zu leben gibt, aber das heißt nicht, dass sie sich dadurch ändern. Du bist, wer du bist und du triffst deine eigenen Entscheidungen. Und es ist toll, ferne Orte sehen zu können und immer noch zu wissen, dass ein Zuhause in Südafrika wartet, denn das ist das beste Gefühl. Und währenddessen hat man Spaß.

Ich möchte mich bei all den Menschen bedanken, die für mich da sind und die sich um mich kümmern … Ich danke euch.

Dienstag
Okt252011

Bewegung

Es war ein arbeitsreicher Monat, sowohl für die Organisation als auch für mich persönlich, also bitte entschuldigen Sie die Verzögerung des Newsletters.

Mitglieder von BADISA besuchten das Thomas-House und noch im gleichen Monat wurden sie von Mitgliedern von Home from Home (http://www.homefromhome.org.za) und Rainbow of Hope (http://www.yearoutafrica.com/rainbowofhope.html) begleitet. Alle waren vom Thomas-House beeindruckt und nun beraten wir über einen Zusammenschluss. Obwohl die Mitglieder der Organisationen begeistert vom Thomas-House waren, sind noch immer Renovierungen nötig. Gail hat sich ein Angebot für die elektrischen Arbeiten von HR Electrical Services machen lassen, die insgesamt 21 136 Rand betragen und von Filprop wurden die Renovierungskosten des Hauses bei insgesamt 150 352 Rand angesetzt. CDC verfügt derzeit über etwa 10 000 Rand, Spenden werden benötigt und sind sehr willkommen.

CDC Basel erhielt die erste Förderungsablehnung. Die Stiftung Mercator musste leider ablehnen und aus einer E-Mail ging hervor, dass ihr Fokus hauptsächlich auf Schweizer Kindern liegt und nur Projekte beinhaltet, die einen starken Bezug zur Schweiz haben.

Die Registrierung von CDC Kapstadt steht noch aus, aber bald sollte sich etwas tun, da die Abteilung für soziale Dienste ihren Antragsbestand nun aufarbeitet.

Wir suchen aktuell eine/n Freiwillige/n, um unsere englischen Einträge ins Deutsche zu übersetzen. Die aktuelle Übersetzerin Monika hat viel zu tun und kann die Zusammenarbeit leider nicht fortsetzen. Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie interessiert sind und sich die Aufgabe zutrauen.

Donnerstag
Sep292011

Einige Fortschritte

Endlich gab es einige Fortschritte. CDC Basel wurde vom Steuerausschuss als NGO anerkannt. Glücklicherweise sind Spenden an CDC Basel jetzt steuerlich absetzbar. Ruby-Ann versucht mit der Südafrikanischen Steuerbehörde noch zu klären, dass CDC Kapstadt für steuerliche Zwecke als gemeinnützige Organisation anerkannt wird.

Ich habe eine Förderung beantragt, aber die Ergebnisse stehen erst Ende dieses oder Anfang des nächsten Monats fest. Fundraising für eine NGO ist definitiv eine andere Welt und ich hoffe, dass ich der Herausforderung gewachsen bin.

Da wir keine Rückmeldung aus der Abteilung für soziale Entwicklung bekamen, konnte ich über Bekannte den Kontakt mit der zuständigen Sozialarbeiterin von Uitsig (wo unsere Pflegestelle sein wird) herstellen. Wir haben jetzt Kontakt mit Karen Verwaardt von Badisa (www.badisa.org.za) aufgenommen, die nach einem Zuhause für Kinder in Not sucht. Karen hat sich bereit erklärt, das Haus zu besichtigen und ein Treffen mit Gail und Cheryl ist Anfang Oktober geplant, um weitere Kooperationen zu besprechen.

Gail erkundigte sich erneut beim Ministerium für soziale Entwicklung bezüglich des Registrierungsstandes von CDC Kapstadt. Sie wurde gebeten, in zwei Wochen noch einmal anzurufen, da die Abteilung den Rückstand aufarbeitet. Das war Anfang des Monats und zwei Wochen später wurde ihr gesagt, dass sie nochmals zwei Wochen später anrufen sollte.

Andrew Cloete von DBL-Transport hat uns angeboten, das Haus vor Ankunft der Kinder zu renovieren und Reparaturen auszuführen. Ein riesiges Dankeschön geht an ihn und seine Familie.

Die Suche nach einer Hausmutter geht weiter. Ich habe beim Orden der Dominikaner-Schwestern in Kapstadt nachgefragt, aber sie haben selbst nicht genug junge Nonnen, da das Durchschnittsalter im Moment bei etwa 75 Jahren liegt. Obwohl wir gerne einen reiferen Menschen bei uns hätten, wäre eine 75-jährige Hausmutter wahrscheinlich weniger geeignet. Ich stehe jetzt in Kontakt mit den Kreuzschwestern, die mehrere jüngere Schwestern haben. Hoffen wir, dass sie uns helfen können.

Wir haben den Aufbau der Webseite verändert. CDC Basel hat nun eine eigene Website – www.careanddevelopment.ch, was die Verwaltung der Websites sehr viel einfacher macht. Ein riesiges Dankeschön geht an Squarespace für die Spende einer zweiten Web-Plattform für uns.

Samstag
Aug202011

Caylin ist in Deutschland

Alles hat geklappt. Das Visum kam in der Woche vor Caylins geplanter Abreise. Das Flugticket wurde am selben Tag gekauft. Zum Glück standen noch Plätze zur Verfügung. Caylin hatte mit Emirates zwar eine längere Flugzeit, aber konnte auch mehr Gepäck mitnehmen. außerdem war dieser Flug am günstigsten. Am 17. August kam sie sicher in Hamburg an und hat sich schon gut eingelebt. Die Schule hat bereits am nächsten Tag begonnen. Ich werde Bilder hochladen, sobald wir wieder zu Hause sind.

Ich habe Mandy-Anne Berridge, der Koordinatorin für gemeinnützige Arbeit bei Levi Strauss, um einige Ratschläge gebeten. Sie hat mir freundlicherweise Tipps gegeben, die ich bald umsetzen werde. Der wichtigste Hinweis war, eine Seite mit benötigten Dingen anzulegen, da viele Unternehmen eher Materialien und Gegenstände als Geld spenden.

Wir haben die angeforderten Informationen von der Abteilung für soziale Entwicklung noch immer nicht erhalten. Es ist schwierig, etwas aufzubauen, wenn wir keine Ansprechpartner haben. Haben Sie Tipps, wie wir die benötigten Informationen bekommen könnten?

Wir werden bald umziehen und wir haben viele Bücher, die ich gerne an das Haus spenden würde. Ich möchte die Kinder zum Lesen animieren. Der Versand der Bücher von Europa nach Südafrika ist allerdings problematisch. Hat vielleicht jemand Kontakte zu einem Kurierdienst oder einer Poststelle, die die Transportkosten sponsern würden? Wir könnten gebrauchte Sachen sammeln (Kleidung für 9- bis 10-Jährige, Bücher, Spielzeug, Schuhe, usw.) und alles in einem großen Container nach Südafrika schicken. Wenn Sie uns Dinge senden möchte, bitte kontaktieren Sie mich per E-Mail.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Montag
Jul252011

Alles etwas zu langsam  

Infolge der langen Sommerferien geht momentan alles etwas langsamer. Auch ich bin mit meiner Familie in den Ferien und werde erst Mitte September wieder voll einsatzfaehig sein. Trotzdem versuche ich unermuedlich  unterwegs Spenden zu organisieren.

Vielen Dank all jenen, die mit Geld oder auf eine andere Art uns unterstuetzt haben.  Unsere Zielvorstellungen sind in diesen oekonomisch schwierigen Zeiten nicht einfach zu erreichen. Jedoch kann ich Euch versichern, dass ich nach meiner Rueckkehr aus den Ferien meine Anstrengungen verdreifachen werde. In der Zwischenzeit habe ich einige Adressen ausfindig gemacht, an die ich meine Vorschlaege betreffend unseres Projektes schicken werde.

Da noch eine gute Nachricht, Marc’s Tante und ihr Partner haben sich bereit erklaert, den naechsten Studenten unseres akademischen Austauschprogramms zu beherbergen. Ganz vielen Dank.

Waehrend der Ferien habe ich mich  immer wiedergefragt, weshalb sollen man CDC unterstuetzen? Es leben doch auch viele arme Leute in Deutschland und der Schweiz. Selbstverstaendlich leben arme und unterprivilegierte Leute  ueberall. Der grosse Unterschied ist jedoch, dass sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz soziale, staatliche Organisationen  bereitstehen, die beduerftige Menschen unterstuetzen. Die Schulbildung an oeffentlichen Schulen ist erstklassig und gratis. In Suedafrika gibt es grosse Unterschiede in der Qualitaet der Ausbildung. Im allgemeinen ist die Schulbildung in den staatlichen Schulen merklich schlechter als in den teuren Privatschulen. Kinder mitteloser Eltern besuchen die Staatschulen und haben keine Chance mit ihrer schlechten Ausbildung,  jemals gut bezahlte Arbeit zu finden. So kann die Armut nicht durchbrochen werden, sie wird erblich.  Fuer das Gesundheitswesen gilt dasselbe, in Deutschland und in der Schweiz ist jeder Einwohner verpflichtet Mitglied einer Krankenkasse zu sein. Falls es seine finanzielle Lage nicht erlaubt, die teuren Praemien zu bezahlen, gibt es finanzielle Unterstuetzung vom Staat. In Suedafrika kann sich nur ein kleiner Prozentsatz  eine Krankenkasse leisten. Der grosse Rest ist gezwungen, sich in den staatlichen Institutionen behandeln lassen. Meine Nachbarn in Kapstadt haben beispielsweise keine Krankenkasse und sie verabscheuen diese  Kliniken. Erstens muessen sie einen ganzen Tag herumsitzen und warten,  bis sie endlich evt. einen Arzt zu sehen bekommen und zweitens ist die Behandlung haeufig minderwertig, da nur eine Krankenschwester oder eine Krankenschwester mit einem unerfahrenen Arzt (normalerweise Medizinstudenten im letzten Jahr) anwesend sind.

Cheryl und Gail besuchten das Departement fuer das Sozialwesen. Leider ist dabei nicht viel herausgekommen, ausser der Entschuldigung, dass sie mit der Registrierung von NGOs in Verzug sind und dass die Registrierung deswegen laenger dauern wird wie vorgesehen. Wir warten nun auf die notwendigen Informationen via Email, die wir eigentlich bei der Besprechung erhalten wollten.

Da ich die Bilder des Hauses nicht aufladen kann, beschreibe ich das Haus kurz:

Im Erdgeschoss sind zwei Schlafzimmer, ein Bad und eine Toilette, ein grosszuegiger Aufenthaltsraum, ein Esszimmer und eine grosse Kueche. Im Obergeschoss gibt es ein Schlafzimmer mit Bad, ein kleines Buero und ein Spielzimmer mit einem Billard Tisch. Wir wollen das Spielzimmer mit Billard Tisch in der zweiten Garage einrichten und das frei werdende Zimmer in ein Studierzimmer umwandeln. Obwohl es in den Schlafzimmern Betten hat, moechten wir diese mit Kajuetenbetten ersetzen. Wir brauchen auch Pulte und Komputer. Wie Ihr seht, braucht es noch einiges bevor die Kinder einziehen koennen.

Hoffentlich habe ich im naechsten Monat bessere und mehr Nachrichten.  Bis dann, vielen Dank fuer Eure Unterstuetzung und alles Gute.

Sonntag
Jun262011

Vorstellung

Liebe Freunde,

Das ist mein erster Bericht ueber CDC. Ich werde in Zukunft versuchen, Euch monatlich ueber aktuelle Neuigkeiten zu informieren.

Da die Gruendungsmitglieder von CDC Kapstadt so weit auseinander wohnen, und alle notwendigen Dokumente im Orginal unterschrieben sein muessen, geht dort alles etwas langsam. Obwohl es nicht vorgeschrieben ist, bemuehen wir uns, CDC in Kapstadt beim Departement fuer Soziales zu registrieren. Wir rechnen mit ca. zwei Monaten bis das ganze Prozedere abgeschlossen sein wird.  Dann koennen wir mit Volldampf loslegen. Zwischenzeitlich versuchen wir eine Hausmutter zu finden.  Auf meine diesbezuegliche Nachfrage bei anderen NGOs, wurde  ich gewarnt, dass das sehr schwierig sein kann. Hat jemand von Euch Lust nach Kapstadt zu ziehen und Kinder zu hueten? Der Lohn wird minimal sein, aber dafuer waere das Wohnen gratis!

Das Bild unten aus streetview ist mein Elternhaus, das CDC als Basis benutzen wird.  Dank dieser virtuellen Ansicht koennt Ihr mit mir Uitsig ansehen und somit die Gegend, in der CDC aktiv sein wird und in der ich aufgewachsen bin. Ich mache einen kleinen Rundgang durch die Umgebung. Auf dem Bild unten steht Ihr direkt vor der Magnolia Strasse 13.


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Dreht Euch links und geht die Strasse hinunter bis Ihr zum Stop Signal kommt. Auf der anderen Seite der Strasse ist die Uitsig Senior Secondary Schule. Die Kinder, die bei CDC wohnen, werden nicht diese Schule besuchen. Es ist eine Afrikaanse Schule  und nur wenige schaffen dort die Matric.  Nun dreht Euch links und geht weiter. Auf der rechten Seite seht Ihr bald die RDP Haeuser, (RDP:  Wiederaufbau- und Entwicklungsprogramm). Wenn  Ihr der Strasse um die Ecke folgt, seht Ihr bald die „flats“. Flats sind keine Wohnungen wie in Europa, sondern Billighaeuser, die haeufig von Gangs bewohnt werden. An der naechsten Stopstrasse dreht rechts. Auf der linken Seite seht Ihr Old Uitsig und auf der rechten Seite das Uitsig Fussballfeld, das Heimspielfeld des Trinitarians AFC (ein Fussballklub, den meine Grossmutter gegruendet hatte, um meinen Vater und seine Freunde von der Strasse und den Gangs fern zu halten). Beim

Weitergehen sieht man noch mehr von Old Uitsig und auch die Gegend, aus welcher wohl die meisten Kinder kommen werden.

Das erste Projekt von CDC ist, Caylin zu ermoeglichen, an einem akademischen Austauschprogramm in Deutschland teilzunehmen.  Caylin wohnte seit ihrem siebten Lebensjahr in „the Ark“, einer Institution, die heimatlose Menschen beherbergt.  Seit 2009 wohnt Caylin bei Cheryl Jaftha, Gruendungsmitglied von CDC, und ihren Kindern. Familie Maedler aus Bremen, Deutschland, hat sich bereit erklaert, als Gastfamilie Caylin waehrend des Austauschprogramms (August 2011 bis Februar 2012) bei sich aufzunehmen und zu betreuen. Caylin wird das Oekumenische Gymnasium Bremen besuchen. Die Schule wird kein Schulgeld fuer sie verlangen. Ihr Flug wurde  von Luca’s Taufgaesten gesponsert. Der Visaantrag dauert leider etwas lange, da sich das Einwohneramt in Kapstadt viel Zeit liess, Caylin einen Pass auszustellen. Mittlerweile hat sie den Pass und wir hoffen, dass die Visaerteilung problemlos erfolgen wird. Vielen Dank an all diejenigen, die bei diesem Unterfangen mitgeholfen haben.

Waehrend ich versuchte, die NGO auf die Beine zu stellen, freute ich mich ueber die Grosszuegigkeit aller Angesprochenen. Squarespace offerierte ohne zoegern die Internetseite fuer CDC.  An Luca’s Taufe waren Familie und Freunde sehr spendenfreudig. Mitarbeiter von anderen NGOs, denen ich zum ersten Mal begegnete und die ich um Rat fragte, halfen soviel sie konnten.  Dank auch an Monika und die zwei Marcs, dass sie bereit waren, mit mir CDC in Basel zu gruenden.  Natuerlich gibt es immer solche, die nicht helfen wollen. Hoffen wir, sie aendern irgendwann ihre Meinung.

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